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ALFRED HANSL
"Malerei ist Energie" 

Alfred Hansl, geb. 1959, zählt zu den etablierten Malern in der Linzer Kunstszene. Seine zumeist farbkräftigen abstrakten Bilder bestechen durch souveräne Farbgebung und einer ausgewogenen Mischung aus Dynamik und Ruhe. Räume und Tiefen entstehen durch zahlreiche Farbaufträge. Chaos und wiedererschaffene Ordnungsprinzipien spielen bei Hansls Arbeit eine zentrale Rolle, seine gemalte Emotionalität, mutige und kraftvolle Vorgangsweise macht Energie sichtbar und spürbar.

Malerei bedeutet für Alfred Hansl ein ständiges Wechselspiel zwischen intuitivem Handeln und analytischem Betrachten, zwischen Dynamik und Ruhe, zwischen Aufgewühltsein und Gelassenheit, meditative Aktion und ein Kratzen am Siegel zum Unbewussten, ein mitunter von außen angeregtes Versinken im inneren Universum.

 

Die Bilder entstehen vorwiegend in einem längeren Arbeitsprozess, Schicht für Schicht eine permanente Gratwanderung zwischen verwerfen und retten, zwischen Fülle und Reduktion, ein stetes Aufbauen und wieder scheinbares Zerstören.

 

Alfred Hansl arbeitet bevorzugt in Mischtechnik. Acryl, Kreide und Grafitstift sind die wichtigsten Arbeitsutensilien, aber auch Sand, Spray und weitere Elemente werden mit einbezogen.

 

Freischaffender Künstler seit 1994, 2004 Eröffnung der Galerie art & projects in Linz,

seit 2005 Dozent an zahlreichen Kunstakademien (Kunstakademie Bad Reichenhall (D), Kunstfabrik Wien, Kunstakademie Geras, Akademie Wildkogel, Akademie Kolbermoor (D), Akademie artteam (Schweiz).

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Alfred Hansl von Andreas Strohhammer

Lentos Kunstmuseum Linz

Alfred Hansl

Längst kein Geheimtipp mehr

 

Alfred Hansl zählt mittlerweile zu den etablierten Malern der Linzer Kunstszene. Sein unverwechselbarer abstrakt expressiver Stil ist ein Produkt seines mittlerweile

30-jährigen Kunstschaffens. Hansl hat in diesen Jahren seine ganz eigene Bildsprache entwickelt, lehrt diese seit Jahren auch als Dozent an zahlreichen Kunstakademien in Österreich, Deutschland, Schweiz.

 

 

„Der Schaffensprozess ist dem Maler Hansl wichtig und im Bild ablesbar. Vor der Vollendung weicht der „inszenierte Zufall“ der Ratio des Gehirns: Gekonnt werden jene Akzente und „Schlussakkorde“ gesetzt, die das Gemälde verlangt. Die Explosivität der frühen Jahre weicht einer Feinfühligkeit, die das Augenmerk auf eine intensive Wahrnehmung der Räumlichkeit lenkt. Die Ausgewogenheit von Verdichtung und Entspannung der Bildelemente funktioniert nicht nur im großen Gesamten, sondern erschließt sich auch im Detail. In der Nahsicht offenbart sich ein Mikrokosmos, der eine eigenständige Ordnung abbildet und doch Wesensbestandteil des ganzen Bildgefüges ist.“

Andreas Strohhammer

Lentos Kunstmuseum Linz